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Jäger des Augenblicks

An einem Morgen, wenn die Nebel langsam und geheimnisvoll aufsteigen ...

„Bei jedem von uns ist der Fischer halt drin, wenn man einen Tag nicht auf den See hinaus kann, dann ist das grausam!“ Der Vater fährt mit dem Sohn, der Sohn mit dem Enkel morgens zu den Schwebenetzen hinaus, und selbst wenn es einen Urenkel des Kaiserfischers einmal in die weite Welt hinauszieht – er kommt zurück und liebt „seinen“ See.
Die Reinankenwirte K.u.K. Hoffischer vom Millstätter See
Täglich rudert Peter Sichrowsky - Reinankenwirt in 4. Generation, in seiner Zille auf den See hinaus um die Netze im Seelehen zu kontrollieren.

Die Reinankenwirte

Die Reinankenwirte belieferten einst den Kaiser. Noch heute bewirtschaften sie die Seelehen nach alter Tradition.

Frischen Seefisch gibt es direkt bei den Reinankenwirten und auf den Wochenmärkten in Spittal und Villach.

Die Reinankenwirte lassen sich bei ihrer täglichen Arbeit in den Seelehen auch über die Schulter schauen! Mithilfe ist ausdrücklich erwünscht.

Auch angeheiratete Mitglieder haben keine Chance, sich dieser Leidenschaft zu entziehen, selbst, wenn sie vom Fischen keine Ahnung hatten und aus dem fernen Wien kommen. Berühmt ist noch heute die Geschichte, als dem frischgebackenen Schwiegersohn ein Fisch entwischte, und er dafür kurzerhand mit einer Ohrfeige seines Schwiegervaters belohnt wurde. Er hat es ihm verziehen und ist heute ein ebenso exzellenter Fischer.

Ihre Leidenschaft teilen die Reinankenwirte, die täglich ihre Reinanken selbst fangen, auch mit ihren Gästen, die sie gerne mitnehmen zur frühmorgendlichen „Fischernte“ auf dem Millstätter See. „Wir wollen, dass Menschen wieder einen gesunden Zugang zum Essen bekommen, Respekt vor dem Fisch, vor der Natur.“

Auch Kinder nimmt man gerne mit, ihnen wird aber vorher erklärt, dass das alles keine Spielerei ist, dass hier Lebewesen getötet werden. So können sie lernen, wie man durch und mit der Natur leben kann. Dass die Schuppen der Fische Jahresringe haben, mit denen man das Alter bestimmen kann, ganz wie bei den Bäumen.

Die "Grand Dame" aller Fische
Die Reinankenwirte sind nicht nur die erste Adresse am Millstätter See wenn es um frischen Fisch geht, sie nehmen ihre Gäste Freitag nachmittags und Sonntag früh mit hinaus auf den See.

Die "Grand Dame" aller Fische

Dass Barsche besonders schlau sind, und dass die Reinanke die „Grande Dame“ aller Fische im See ist, die elegant auf- und abschwimmt, und die man außer im Netz nicht zu sehen bekommt.

Wenn die Netze dann ins Boot geholt werden, je nach Wind und Wetter, Strömung und Tageslänge mit einem größeren oder kleinerer Fang, dann kommt oft Moritz geflogen, die schlaue Möwe, die weiß, dass sie immer drei Fische zugeworfen kriegt.

Die Ausfahrt wird beendet, wenn genug Fische im Boot sind, denn man kommt ja morgen wieder, um die frischesten Fische servieren zu können, länger als 1 ½ Stunden bleibt man nicht auf dem See.

Fangfrische Reinanken aus dem Millstätter See

„Frische Filets erkennt man daran, dass sie sich beim Braten kringeln.“ Diesen Tipp braucht man allerdings nicht, wenn man im Hotel Forelle, im Posthof à la carte, im Post-Wappenstüberl oder bei der Seefischerei Brugger einkehrt.

Wer sich dann bei den Reinanken-Wirten zu Tisch setzt, wird überrascht sein, was die verschiedenen Köche sich haben einfallen lassen. Vom Reinanken-Saltimbocca auf Zucchinigröstl bis zu Reinankenfilet auf rotem Linsengemüse, Reinanken-Piccata, Reinanken-Tapas oder Seefisch-Burger. „Früher hat man sie gerne in reinem Schmalz im Ganzen gebraten, oft auch im Backteig, damit das Fleisch besonders saftig bleibt.

Das gibt es natürlich heute auch noch, aber wir wollten uns zusätzlich etwas Besonderes einfallen lassen.“ Bei Hof verwendete man klare Butter, damals ein absoluter Luxus, heute ist so gebratene Reinanke für viele ein Lieblingsgericht. „Wir alle haben schon als Kinder nur Reinanke gegessen, ein anderer Fisch kam gar nicht in Frage!“ Das Geheimnis eines besonders feinen Fischfilets ist das Einsalzen und Abliegen. „Am besten ist der Fisch vom Vortag, da haben sich die Muskeln gelöst.“ Und noch einen Tipp haben die Reinankenfischer: „Frische Filets erkennt man daran, dass sie sich beim Braten kringeln.“ Diesen Tipp braucht man allerdings nicht, wenn man im Hotel Forelle, im Posthof à la carte, im Post-Wappenstüberl oder bei der Seefischerei Brugger einkehrt: Der beste und frischeste Fisch ist einem dort sicher.

Reinankenfilet im Parmesanmantel mit Tomate-Spaghetti

Zutaten (2 Portionen):
Fisch:

  • 4 zu geputzte Reinanken Filets
  • 80 g geriebener Parmesan
  • Pflanzenöl zum Anbraten

Tomaten - Spaghetti:

  • 40 dag Spaghetti
  • 5 Stk. Fleischtomaten
  • 1 Charlotten
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, frischen Basilikum

Zubereitung:
Tomaten und Charlotten in kleine Würfel schneiden. Spaghetti in Salzwasser al dente kochen. Inzwischen die Filets salzen und in Parmesan wenden. Das Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Filets schwimmend, beidseitig braten. Die goldbraunen Filets im Backrohr bei 80°C warm halten. Charlotten in Olivenöl glasig anrösten, Tomatenwürfel zugeben und dünsten. Spaghetti abseihen, zu den Tomaten geben und gut durchschwenken. Mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Basilikumblätter in feine Streifen schneiden und darunter mischen. Tomate-Spaghetti anrichten und die Reinankenfilet darauf legen. Mit Parmesan und Basilikum garnieren.

Reinankenfilet im Parmesanmantel mit Tomate-Spaghetti

Wo finde ich die Reinankenwirte?

Netzfischen mit Peter Sichrowsky

Im Takt der Wellen in einem Ruderboot hinaus auf den See schaukeln. Behutsam werden die Schwebenetze mit den Fischen herausgeholt. Peter Sichrowsky erzählt dabei Geschichten rund um die Fischerei am Millstätter See und bittet die Gäste im Anschluss zu Tisch.

Die Reinanken – eine begehrte Rarität unter Fischern

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