
Windhauch der Heimat - auf Japanisch „Rifu an“ - lautet der klingende Name des Bonsaimuseums. Fast alle der rund 4.000 in der Schale gezogenen Bäume (japanisch „Bonsai“) auf dem rund 10.000 m² großen Areal stammen aus der fernöstlichen Heimat der hohen Gartenkunst.
In verschiedenen, nach japanischer Lehre angelegten ZEN-Gärten gedeihen 120 Sorten, darunter verschiedene Ahorn- und Kieferbäumchen, aber auch Obstbäume, Zedern usw. Der Stamm der ältesten im Bonsai Museum ausgestellten Fichte zählt ganze 250 Jahresringe, die übrigen seit ihrer Pflanzung fortwährend in Form geschnittenen Bäumchen haben bereits durchschnittlich 100 Lebensjahre als Bonsai verbracht.
Die Hüter der Bonsais entführen den Besucher in eine entschleunigte Welt, denn ein Menschenalter reicht nicht aus, um einen „fertigen“ Bonsai zu gestalten.
Die Philosophie sowie eine Einleitung in die Kunstfertigkeit des Bonsai Ziehens vermitteln Experten in verschiedenen Seminaren im Bonsai Museum ab einer Gruppengröße von 6 Personen, jeweils Dienstag und Donnerstag nach Vereinbarung.
April und Oktober: Dienstag – Freitag, 10.00 bis 17.00 Uhr
Mai bis September: Montag – Freitag, 10.00 bis 18.00 Uhr, Samstag, 10.00 bis 17.00 Uhr, Sonn und Feiertags geschlossen!
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