

Wandern am Millstätter See Höhensteig gleicht einer faszinierenden Entdeckungsreise in die Bergwelt rund um den See – zu verträumten Plätzen und mystischen Orten. Und immer wieder fasziniert der Ausblick auf das Zusammenspiel von Bergen und Seen.
Der Millstätter See Höhensteig führt in acht Etappen mit zahlreichen Nebenrouten von der Welt der Dreitausender ganz im Westen des Millstätter Sees über die Millstätter Alpe bis zum Weltenberg Mirnock. Jeder Abschnitt, der sich auch für Tagestouren anbietet, erfüllt die Sehnsucht nach Unbekanntem und Überraschendem.
Ins Reich des „Feuersteins der Liebe“, des Granaten, begeben sich Wanderer auf Etappe 2 über die sanften Kuppen der Millstätter Alpe, deren Wege und Steige mit den rubinroten Steinen „gepflastert“ sind. Hoch oben auf dem Grat des Höhenrückens steht das „Granattor“. Der mächtige Durchgang, dessen einsehbare Pfeiler mit Tonnen von Granatgestein gefüllt sind, erinnert an das größte Granatvorkommen Europas, das sich im Inneren der Millstätter Alpe befindet. Wer das Tor durchschreitet, genießt den Blick über den Millstätter See und steht zwei Welten gegenüber: den saftig-grünen Almengründen der Nockberge und den schneebedeckten Gipfeln der nahen Dreitausender.
Auf die höchste Kuppe der sanften Nocken
Die Tour auf den Großen Rosennock führt auf den höchsten Gipfel im Nationalpark Nockberge. Vorbei am kristallklaren Nassbodensee und schroffen Naturschönheiten wie den sagenumwobenen „Zunderwänden“ lassen sich seltene Pflanzen entdecken: etwa Echten Speik, Arnika, Bergazalee oder das geschützte Kohlröserl. Am Gipfel des Großen Rosennock (2.440 m) öffnet sich ein grandioser Ausblick auf die umliegenden Nocken. Bei klarem Wetter zeigen sich der markante Triglav und andere Gipfel der Karawanken an der österreichisch-slowenischen Grenze, weiter westlich die Karnischen Alpen sowie der Großglockner und das Dachsteinmassiv im Norden. Der Rückweg führt über die Erlacher Bockhütte. Hier können sich Wanderer mit der „Frigga“ stärken, einem herzhaften Gericht aus Eiern, Käse und Speck aus dem Alpen-Adria-Raum.
Vorbei an der Seeberührung® am Berg zum Gipfelglück
Hinauf auf den Weltenberg Mirnock (2.100 m) beispielsweise entführt Etappe 4, die bei Döbriach ihren Ausgang nimmt. Vorbei an Almwiesen voller duftender Kräuter und Blumen passieren die Wanderer das „Baumheiligtum“, eine siebenstämmige Fichte, die die starke Energiestrahlung des Bergs an dieser Stelle wachsen ließ. Dass schon die Menschen in grauer Vorzeit um die Kraft des Mirnocks wussten, darauf weist der „Lochvisierstein Menhir“ hin, ein vermutlich bewusst in die Erde gesetzter Felsen, dessen markante Öffnung den Blick auf den geschwungenen Gipfel des Bergs freigibt. Das letzte Stück hinauf auf den Mirnock, über dessen höchste Erhebung sich zwei Energielinien kreuzen, führt vorbei an der Seeberührung am Berg – einem kleinen Bergsee an dem es sich gemütlich rasten lässt.
Der See im Glanz der Abendsonne
Wenn die Sonne ihre letzten Strahlen über den Millstätter See schickt, erreichen die Wanderer beim Gasthof Bergfried in Gschriet den „Sternenbalkon“ – ein Platz zum Träumen und Schauen. Hier schweift der Blick von den Hohen Tauern über die grünen Almen der Millstätter Alpe zum ins Abendlicht getauchten Millstätter See. Die Mirnockbauern, deren Höfe am Fuße des Weltenberg Mirnock angesiedelt sind, haben den Picknickkorb gut gefüllt – mit Mirnockspeck, Wurst- und Käsespezialitäten sowie süßen Überraschungen wie die „Mirnockaugen“, die Bauernkrapfen mit Marmeladeknöpfen, die an eine besonders schöne Wanderpassage am Weg hinauf an den Gipfel des Mirnocks erinnern: Ins tiefe Grün der Almweiden eingebettet liegen drei kleine Seen, deren blaues Wasser reizvoll zu den Wiesen kontrastiert.
Wanderpauschale: 3 Übernachtungen inklusive 1 x Wanderung zum Granattor inkl. Hütteneinkehr auf der Lammersdorferalm mit Käseverkostung aus der Almsennerei, 1 x Sonnenuntergang am Sternenbalkon mit Picknickkorb der Mirnockbauern sowie 1 x Eintritt ins Granatium inkl. „Schürfrecht“ im ***Hotel/Gasthof pro Person ab € 195,- im Doppelzimmer (buchbar von Mai – Oktober 2011)
Der Millstätter See Höhensteig im Überblick:
Pressekontakt: Millstätter See Tourismus GmbH, Mag. (FH) Michaela Mößlacher, Marktplatz 14, 9872 Millstatt, T 0043 4766 3700 12, michaela.moesslacher@millstaettersee.at


















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